Der Verein Stadtzentrum mit Zukunft hat am 25.11.25 die Vereinsmitglieder und interessierte Personen zum Informationsanlass im Restaurant Stadtkaserne eingeladen. Bei der Begrüssung betonte der Präsident Stefan Geiges, dass Mobilität das Wichtigste sei und massgeblich zu unserem Wohlstand beitrage. Damit diese Mobilität funktioniert, braucht es Infrastruktur, die die Mobilität in die richtigen Bahnen lenkt, am besten getrennt voneinander. Der motorisierte Individualverkehr (MIV) soll nicht von den Strassen verdrängt werden. Er bildet zusammen mit dem Schwerverkehr den zentralen Pfeiler unserer Mobilität und somit auch der Wirtschaft. Selbstverständlich hat auch der Langsamverkehr seine Berechtigung und seinen Platz, aber im optimalen Fall klar getrennt vom MIV, zur Sicherheit aller.
Danach informierten Lisa Badertscher, Stefan Geiges und Roland Wyss über die Mitwirkungsveranstaltungen zur «Aufwertung Strassenräume Innenstadt» bei denen jeweils Mitglieder des Vorstandes anwesenden waren. Am meisten zu reden gab die Promenadenstrasse mit den vielen geplanten Bäumen, die Reduktion der Parkplätze in der Freiestrasse und der geplante Velostreifen auf der Ringstrasse. Die Versammlung ist der Meinung, auf der Promenadenstrasse braucht es auf Seite der evangelischen Kirche keine Baumreihe. Zusätzlich verunmöglichen die geplanten Baumreihen bei Promenaden- und Freiestrasse einen effizienten Einsatz der Autodrehleiter der Feuerwehr. Ausserdem braucht es mehr Parkplätze in der Freiestrasse und das Velo soll offiziell auf der Spannerstrasse geführt werden und nicht auf der Promenaden- und Ringstrasse.
Anschliessend informierte Sandro Erné, über die Lärmsanierungsprojekte und die Einsprache des Vereins zu diesem Projekt. Der Verein Stadtzentrum mit Zukunft ist der Meinung, dass die politische Verdrängungspolitik gegen den MIV in Frauenfeld übertriebene Ausmasse annimmt und unter dem Deckmantel Lärmschutz und Sicherheit konsequent weitergeführt wird ohne Rücksicht auf Wirtschaft oder Druck von Bundesseite. Der Verein spielt mit dem Gedanken eine Volksabstimmung dazu zu erwirken und erhielt für seine Vorgehensweise die volle Unterstützung der Anwesenden Mitglieder.
Weiter informierte Sandro Erné über das Abstellplatz- und Parkierungsreglement. Die wichtigste Information dazu war, dass das Abstellplatzreglement zusammen mit dem Parkierungsreglement dem Gemeinderat vorgelegt werden wird.
Und zum Schluss informierten Rolands Wyss und Robin Goldinger zum aktuellen Stand der Stadtkaserne und des Casinos.
Die zu Beginn gestellte Frage «Sind wir auf dem Holzweg?» wurde von allen Anwesenden verneint und der Vorstand wurde ermuntert den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Anwesenden für die Teilnahme am Anlass und für den angeregten Austausch.