Nach der Abweisung aller Einsprachen gegen die Lärmschutzprojekte (Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen) von Kanton und Stadt in Frauenfeld, haben sich die einsprechenden Personen und der Verein Stadtzentrum mit Zukunft entschieden, die Einsprachen weiterzuziehen. Wir können nicht nachvollziehen, wieso bei einem solch grossen Schritt nicht vorab im Rat oder in den Kommissionen informiert wurde. Von Seiten Kanton und Stadt besteht leider keine Kompromissbereitschaft und so wird die stetige Verdrängung und Einschränkungen der wirtschaftlichen Mobilität fortgeführt. Dadurch, dass alle Strassenabschnitte in eine Vorlage gepackt wurden, ist es zudem nicht möglich über einzelne Strassenabschnitte zu diskutieren. Um sich mehr Gehör zu verschaffen, müssen die einsprechenden Personen nun diesen Weg beschreiten und die Einsprache weiterziehen. In der Bevölkerung brodelt es und viele Einwohner fühlen sich von Stadt und Kanton hintergangen.

